Türchen 9

„Ich habe letztes Jahr mein 3. Kind bekommen. Meine schriftliche Anfrage vor der Geburt und mein schriftlicher Antrag nach der Geburt bezüglich der Verlängerung meines befristeten Arbeitsvertrages um die von mir beabsichtigte Elternzeit (nach meinem Verständnis durch das WissZeitVG abgesichert), wurde vom Personaldezernat erst nach drei (!) Monaten beantwortet – mit einem negativen Bescheid. In nachfolgenden Kommunikationen wurde mir Trödelei bei meiner Qualifikation […] und Unkollegialität gegenüber nachrückendem wissenschaftlichen Nachwuchs vorgeworfen, wenn ich auf Weiterbeschäftigung bestehe. Mein Vertrag ist inzwischen ausgelaufen. Meine Chancen auf einen beruflichen Wiedereinstieg in die deutsche Hochschullandschaft aus der Arbeitslosigkeit heraus halte ich für eher gering.“

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