Personalratswahlen 2016: Listen veröffentlicht / Lückenhaftes Wählerverzeichnis!? – Deadline für den Einspruch 25.04.2016

Liebe MULE-Mitglieder,

gestern sind die gültigen Vorschlagslisten für die Personalratswahlen 2016 an der Universität Leipzig veröffentlicht worden: https://www.prhsb.uni-leipzig.de/pr-wahlen-2016/

Wir treten zum Personalrat Hochschulbereich und Gesamtpersonalrat als gemeinsame Liste unter der

Liste Nr. 6: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft & Mittelbauinitiative der Universität Leipzig an.

Die Stimmabgabe findet am 10./11.05. jeweils von 8-16 Uhr statt. Die Wahllokale sind über die Uni verteilt und werden in der Wahlausschreibung (siehe Link oben) benannt.

Soweit zu den Formalitäten, nun zu ihren Lücken.

Bei der Einreichung unserer Listen hat sich herausgestellt, dass zwei Personen fälschlicherweise nicht im Wählerverzeichnis standen. Für die Zusammenstellung des Wählerverzeichnisses ist der Wahlvorstand auf die Zuarbeit des Personaldezernats angewiesen. Die zwei Fehler wurden umgehend und unbürokratisch korrigiert. Es ist jedoch davon auszugehen, dass auf Grund von Kurzzeit- und Kettenverträgen eine größere Anzahl von Mittelbauler*innen betroffen sind. Ob studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte richtig aufgeführt werden, ist vermutlich umso fraglicher…

Deshalb: Überprüft, ob ihr im Wählerverzeichnis steht!
Das Wählerverzeichnis kann täglich 9-12 Uhr und Mo/Di/Do zusätzlich 13-15 Uhr in den Räumen des Personalrats (Augustusplatz, Neues Augusteum, Etage 1, Raum A 102) eingesehen werden.
Falls ihr nicht drin steht,
kann bis zum 25.04. – kommenden Montag! – schriftlich Einspruch beim Wahlvorstand eingelegt werden.

Einen Vordruck für den Einspruch findet ihr hier.

(Bei „offenbaren Unrichtigkeiten“ ist laut § 3 Abs. 3 sächsPersVWO auch ein Einspruch nach Ablauf der Einspruchsfrist möglich, im Zweifel also noch am Wahltag Einspruch einlegen.)

Bitte teilt die Infos mit euren Kolleg*innen! Und vergesst nicht die Hilfskräfte.

Damit wir in etwa abschätzen können, wie groß das Problem ist, teilt bitte mit, ob ihr das Wählerverzeichnis geprüft und Einspruch eingelegt habt.

Beste Grüße,
Ben

ps. Ach ja, und natürlich die Wahl nicht verschlafen.

Mittel für Mittelbau müssen auch beim Mittelbau ankommen

Pressemitteilung

Der Freistaat Sachsen hat im Jahr 2015 der Universität Leipzig aus dem Programm „Talente für Sachsen“ in der Kategorie „Gute Lehre/ Starke Mitte“ 1.020.000 Euro zur Verfügung gestellt. Wie nunmehr durch Nachfragen bekannt wurde, wurden zwei Drittel der Gelder zur Schaffung befristeter Beschäftigungsverhältnisse in der Pharmazie eingesetzt; ein Drittel kam Doktorandenförderplätzen zu Gute.
Hierzu erklärt Thomas Riemer, Sprecher der Mittelbauinitiative Universität Leipzig (MULE): „Es verwundert sehr, wenn das Rektorat die Mittel zur Stärkung des akademischen Mittelbaus ausgerechnet zur Schaffung weiterer befristeter Beschäftigungsverhältnisse verwendet. Auf diese Weise Löcher zu stopfen, die durch die Kürzungen an den Hochschulen aufgetan wurden, ist zwar verständlich, verkennt aber den Zweck der neu zur Verfügung gestellten Mittel. Der Mittelbau erwartet, dass die Mittel ab 2016 für ihren originären Zweck verwandt werden. Gern unterbreiten wir Verwendungsvorschläge und bringen unsere Ideen in die Debatte zum künftigen Personalentwicklungskonzept ein.“

Jana Rüger, Sprecherin der MULE, ergänzt: „Da der Freistaat die Fortführung des Studiengangs Pharmazie verlangt, ist er auch in der Pflicht, die notwendigen Ressourcen dafür zur Verfügung zu stellen. Offenbar reicht die Zuweisung von 420.000 Euro für das Studienangebot nicht aus. Demnach sind Sozialministerin Klepsch und Wissenschaftsministerin Stange gefordert, die Lücke zu schließen. Wir erwarten auch im Interesse der Mitarbeiter_innen am Institut für Pharmazie, dass das Rektorat entsprechende Mittel einfordert und entsprechend einsetzt. Insgesamt muss die Hängepartie rund um die Pharmazie mit der neuen Hochschulentwicklungsplanung überwunden werden.“
Für Rückfragen stehen Ihnen Thomas Riemer unter 0341 9715768 und Jana Rüger unter 0341 9733881 zur Verfügung.

MULE positioniert sich zum sächsischen HEP

19. April 2016

Pressemitteilung

In Anbetracht der kürzlich veröffentlichen Eckpunkte zur künftigen Hochschulentwicklungsplanung 2025 in Sachsen hat die Mittelbauinitiative Universität Leipzig (MULE) grundlegende Positionen aus Sicht des Mittelbaus beschlossen. Zudem fordert die MULE eine Beteiligung des Mittelbaus an der Erarbeitung und Abstimmung des Hochschulentwicklungsplans.

Jana Rüger, Sprecherin der MULE, erklärt dazu: „Im aktuellen Hochschulentwicklungsplan spielt der Mittelbau so gut wie keine Rolle. Das muss sich im neuen Hochschulentwicklungsplan ändern. Der Mittelbau ist unverzichtbar für Lehre und Forschung. Benötigt werden klare Rollen- und Aufgabenbeschreibungen ebenso wie klare Vorgaben und Mindeststandards für die Ausgestaltung von Beschäftigungsverhältnissen. Daher sollte der Hochschulentwicklungsplan auch die Hochschulen verpflichten, verbindliche Beschäftigungsvereinbarungen abzuschließen.

Ebenso wichtig ist das Thema Qualifizierungs- und Karrierewege. Hier werden klare Konzepte benötigt, wie attraktive und verlässliche Beschäftigungsformen unterhalb sowie neben der Professur gestaltet werden können.

Wir erwarten von der Neufassung des Hochschulentwicklungsplanes, dass nicht nur die Koordination eines sachsenweiten Studienangebotes Bestandteil ist, sondern auch die Rahmenparameter hierfür abgesteckt werden. Daueraufgaben in Lehre und Forschung benötigen Dauerstellen.“

Hier finden Sie das am 14.04.2016 beschlossene Positionspapier der Mittelbauinitiative Universität Leipzig (MULE) zur Hochschulentwicklungsplanung.

DRINGEND: MULE/GEW Liste Personalratswahl

Liebe MULE-Mitglieder,

nachdem wir auf dem letzten Plenum beschlossen haben, dass wir bei den anstehenden Personalratswahlen gemeinsame Listen mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für den Personalrat Hochschulbereich sowie den Gesamtpersonalrat der Universität Leipzig einreichen werden, hat diese Woche auch die Mitgliederversammlung des GEW Kreisverband Leipzig im Bereich Hochschule und Forschung der Aufstellung von gemeinsamen Listen zugestimmt. Wir freuen uns über die Kooperation und die (hoffentlich) zukünftige Zusammenarbeit in den Personalräten der Universität Leipzig!

Auf der gemeinsamen Liste für den Personalrat Hochschulbereich sollen die Plätze 2 und 4 von Vertreter*innen der MULE besetzt werden. Während wir Platz 2 schon besetzten konnten, fehlt uns noch eine engagierte Person für Listenplatz 4!

Je nach Wahlergebnis wird ein*e Kandidat*in auf Listenplatz 4 direkt in den Personalrat HSB, als Ersatzmitglied oder überhaupt nicht gewählt. Aktuell hat die GEW zwei Vertreter im Personalrat Hochschulbereich. Über Aufgaben und Umfang der Arbeit als Personalrats- oder Ersatzmitglied kann bei Interesse Auskunft gegeben werden.

Eine Gewerkschaftsmitgliedschaft ist übrigens nicht notwendig. Ohne Frage ist aber, dass es auf Euer Engagement ankommt!

Interessierte Personen melden sich bitte spätestens bis zum MULE-Plenum nächste Woche Donnerstag (14.04.2016) mit einer kurzen E-Mail an email hidden; JavaScript is required und/oder an email hidden; JavaScript is required – oder kommen einfach direkt zum Plenum!

Herzliche Grüße,
Euer Sprecher*innen-Team

ProRat-Wahl: Kandidierende gesucht

Bitte um Beachtung.


Liebe Angehörige der MULE,
 
das Sommersemester steht vor der Tür und mit ihm bekanntlich wieder einmal Wahlen – auch der PromovierendenRat wird neu gewählt.
 
Aus diesem Grund wende ich mich heute an Sie und an Euch: Der ProRat sucht Verstärkung. Genauer gesagt: Wir suchen zwei bis vier weitere Kandidierende für die Wahl am 31.05. und 01.06.2016. Über „Nachwuchs“ aus den Reihen der MULE würden wir uns sehr freuen!
Kandidieren kann jede/r Doktorand/in der/die auf der Doktorandenliste einer Fakultät der Universität Leipzig eingeschrieben ist. (Ein Engagement für den ProRat macht sich, nebenbei bemerkt, auch gut im Lebenslauf und kann auf Wunsch durch den Prorektor für Forschung und Nachwuchsförderung bescheinigt werden.)
 
Um das Gremium kurz vorzustellen: Der ProRat ist die Vertretung aller Promovierenden der Universität Leipzig, unabhängig davon, ob sie Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Promotionsstudierende, Stipendiat/innen, externe Promovierende, WHKs oder Lehrbeauftragte sind. Seit 2013 ist das Gremium in der Grundordnung der Universität verankert. Seine Aufgaben sind:
  • Vertretung der Interessen der Promovierenden gegenüber dem Rektorat und den anderen Gremien der Universität, u.a. durch Mitwirkung in Kommissionen, Ausschüssen und Arbeitsgruppen
  • Vernetzung der Doktorandinnen und Doktoranden vor Ort sowie überregional und international
  • Beratung in allen Phasen der Promotion
  • Bereitstellung von Informationen rund um die Promotion, unter anderem durch den „Leitfaden für Promovierende“, der demnächst in einer überarbeiteten, zweisprachigen Version (deutsch/englisch) herauskommt
  • Organisation von Vortrags- und Informationsveranstaltungen für Promovierende
Weitere Informationen sind auf unserer Homepage zu finden: www.prorat.uni-leipzig.de
 
Übrigens, auch diejenigen, die sich nicht unbedingt wählen lassen, aber die Promovierendenvertretung unterstützen möchten, sind herzlich eingeladen bei uns mitzumachen! Ob es die Hochschulpolitik, die Beratung, die Öffentlichkeitsarbeit, die Zeitschrift „arbeitstitel“ oder die Veranstaltungsorganisation ist, auf die Ihr Lust habt – Mitarbeit ist in jedem Bereich möglich, auch wenn man nur ein kleines Zeit-Budget dafür zur Verfügung hat.
 
Wer sich für eine Kandidatur interessiert und in unseren Wahlvorschlag aufgenommen werden möchte, kann per E-Mail Kontakt mit uns aufnehmen: email hidden; JavaScript is required
Es gibt auch die Möglichkeit, einen eigenen Wahlvorschlag beim Wahlamt einzureichen. Weitere Auskünfte dazu gibt die Wahlausschreibung, die am 08.04.2016 veröffentlicht wird: https://www.zv.uni-leipzig.de/universitaet/profil/entwicklungen/wahlen-und-ergebnisse.html.
Der letzte Termin zum Einreichen von Wahlvorschlägen wird voraussichtlich der 03.05.2016 sein.
Freundliche Grüße
Ronja Flick

Personalratswahl 2016 Universität Leipzig – gemeinsame Liste MULE & GEW

Neben den Aktivitäten auf sächsischer Ebene finden auch an der Universität Leipzig Personalratswahlen statt und zwar schon am 10./11. Mai. Auf dem MULE-Plenum vom März 2016 wurde beschlossen, dass die MULE in einer gemeinsamen Liste mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zur Wahl des örtlichen Personalrats Hochschulbereich sowie zum Gesamtpersonalrat der Universität Leipzig antritt.

Mit diesem Beitrag wollen wir allen MULE-Mitgliedern noch einmal die Möglichkeit zur Stellungnahme geben!
Natürlich sind nicht nur Meinungsäußerungen sondern auch Mitarbeit gewünscht. Bei Interesse: email hidden; JavaScript is required

Die Personalratswahlen sind wichtig, da (auf Antrag) auch wissenschaftliche Mitarbeiter*innen durch den Personalrat vertreten werden und daher auch Ansprechpartner*innen aus der Gruppe des Mittelbaus im Personalrat Hochschulbereich vertreten sein sollten. Darüber hinaus ist der Gesamtpersonalrat (inkl. Medizin) bspw. bei der Erstellung eines Personalentwicklungskonzeptes durch die Hochschulleitung einzubeziehen. Ein Prozess den die MULE schon jetzt begleitet, der aber auch auf dieser Ebene von uns mitgestaltet werden sollte.

SMWK Hauptpersonalrat – Kandidaten gesucht

Liebe Interessierte,

es erreichte uns die Anfrage von Herrn Bösze (UL), der Kandidaten für die Wahl zum sächsischen Hauptpersonalrat (HPR) für eine freie (also gewerkschafts- und parteienunabhängige) Liste sucht.

Bei Interesse an einer Kandidatur melden Sie sich bitte bis Mittwoch, 23.03.2016    18 Uhr unter email hidden; JavaScript is required. Vielen herzlichen Dank!

Zum HPR:

        Der Hauptpersonalrat tagt üblicherweise alle 14 Tage Donnerstags im SMWK in Dresden (manchmal seltener).

        Grundsätzlich obliegen dem Hauptpersonalrat sämtliche Mitbestimmungs- und Mitwirkungsverfahren, die dem SMWK zur Entscheidung vorgelegt werden.

        Der HPR kann Dienstvereinbarungen mit dem SMWK abschließen, die in der Folge in den nachgeordneten Einrichtungen entweder Anwendung finden oder den Rahmen für eigene Dienstvereinbarungen bilden können.

        Darüber hinaus ist der HPR an allen personalvertretungsrechtlich relevanten Maßnahmen und Vorhaben zu beteiligen, die Auswirkungen auf mehrere oder alle Einrichtungen im Geschäftsbereich haben bzw. haben können. Als Beispiele seien hier Strukturveränderungen im Bereich der nachgeordneten Einrichtungen (z. B. Neugestaltung der Theater- und Bühnenlandschaft) und die Auswirkungen der Funktional- und Verwaltungsreform genannt.

Für Fragen zur Tätigkeit, dem Gremium und der Kandidatenliste steht Ihnen Herr Bösze wahlweise unter der Durchwahl -33311 oder per E-Mail unter email hidden; JavaScript is required zur Verfügung.

Personalentwicklungskonzept Universität Leipzig

An der Universität Leipzig wird derzeit ein Personalentwicklungskonzept erstellt. Der erste Baustein „Befristete Beschäftigungsverhältnisse für MA in einer wiss. Qualofizierungsphase“  des insgesamt vier Teile umfassenden Konzepts wurde vorgestellt und ist nun in der Diskussion. Mehr…

Auch der MULE wurde die Möglichkeit der Kommentierung geboten. Eine Stellungnahme ist gemeinsam erarbeitet worden (Zusendung auf Anfrage an email hidden; JavaScript is required)  und kann nun noch bis Sonntag, 31.01.2016 von Angehörigen des Mittelbaus an der UL kommentiert udn ergänzt werden. Anschließend wird die MULE-Stellungnahme an die Hoschulleitung versandt.

Neben der Beteiligung der MULE soll das vorgelegte Konzept derzeit (Januar/Anfang Februar) auch in den Fakultäten und somit auf den Fakultätsratssitzungen diskutiert werden. Hier sind die MittelbauvertreterIn in den verschiedenen Fakultätsräten sicherlich ein geeigneter Ansprechpartner!

Türchen 23

„Beschreibung des derzeitigen Wissenschaftssystem (Arbeitsgruppen, die häufig aus einem Professor, vielen Doktoranden und sonst nicht viel bestehen: ‚Sie sagte, [das System] gleiche einem Durchlauferhitzer. Der betreuende Prof. und die Universität bzw. die Drittmittelgeber, investieren viel in die Ausbildung der Doktoranden, diese wiederum investieren viel Zeit, qualifizieren sich in Forschung und Lehre, um dann aufgrund mangelnder Perspektiven die Universität und häufig auch die Wissenschaft zu verlassen – samt ihren Erfahrungen und Qualifikationen. Dann kommt die nächste Reihe Doktoranden und das Ganze beginnt von Neuem. Das ist in keinerlei Hinsicht nachhaltig. Nachhaltig wäre es, guten Wissenschaftler_innen langfristige Perspektiven zu bieten, um ihre erworbenen Qualifikationen und Erfahrungen der Forschung und Lehre weiterhin zugute kommen zu lassen.“

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