Vollversammlung

Liebe Wissenschaftliche Mitarbeite
Liebe Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen,

wir möchten Sie herzlich zur Vollversammlung 2017 der MULE am 17. November um 15:30 Uhr im Hörsaal 2010 des GWZ, Beethovenstraße 15 einladen.

Auf unserer Vollversammlung wollen wir neue Sprecher und hoffentlich auch mal wieder Sprecherinnen der MULE für das kommende Jahr wählen.

Als zweiter formal wichtiger Punkt steht die Wahl der Leipziger Abgeordneten der Landesvertretung akademischer Mittelbau Sachsen (LAMS) an. Letztere ist als Vertreterin des akademischen Mittelbaus in direktem Kontakt mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Von daher ist es wichtig dort gut vertreten zu sein.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Begrüßung, Tagesordnung, Moderation und Protokollführer*in
  2. Grußworte
    1. Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs Prof. Schröger
    2. Netzwerks für gute Arbeit in der Wissenschaft (NGAWiss) Matthias Kuhnt
  3. Berichte
    1. Jahresbericht der aktuellen Sprecher
    2. Vorstellung und Kurzberichte aus den Gremien (Landesvertretung akademischer Mittelbau Sachsen mit Vorbereitung der später stattfindenden Wahl der Leipziger Vertreter Senat, Fakultätsräte Personalräte Lehrbeauftragten-AG… (eventuell weitere?)
  4. Vorstellung und Diskussion der Kernforderung und Ziele der MULE für 2018
  5. Wahl der MULE Sprecher*innen für die Legislatur 2017/18
  6. Wahl der 8 Delegierten für die LAMS-Mitgliederversammlung am 24.11.2017 in Dresden
  7. Sonstiges/Anfragen/Anregungen

Das Ende der Vollversammlung ist für 17:30 – 18:00 Uhr geplant.

Im Anschluss wird ein Tisch zum zwangslosen Zusammensitzen im Beyerhaus reserviert sein. Für Kaffee, Kuchen und Knabbereien ist gesorgt.

Mit den besten Wünschen freuen wir uns auf eine rege Teilnahme

Christian Eichfeld, Patrick Pfeil und Thomas Riemer

3/3 Sprecher der MULE 2016/2017

#### Kernforderungen:

Der Entwurf der Kernforderungen der MULE 2017/18 setzt sich mit den stetigen und wachsenden Anforderungen durch hohe Studienzahlen, reformierte Studiengänge, die Steuerung der universitären Einrichtungen und die zunehmende Bedeutung der Drittmitteleinwerbung auseinander.

Diesen Anforderungen stellen sich die wissenschaftlichen Beschäftigten an der Universität Leipzig, ohne dass sie hinreichende aufgaben- sowie lebensplanungsgerechte Bedingungen vorfinden. Befristete Arbeitsverträge und Formen atypischer oder prekärer Beschäftigung wie bei Lehrbeauftragten betreffen viele Angehörige des wissenschaftlichen Mittelbaus, denen verlässliche berufliche Perspektiven verwehrt sind.

Die Mittelbauinitiative der Universität Leipzig schließt sich den Eckpunkten des Templiner Manifests (GEW 2010 – https://www.gew.de/wissenschaft/templiner-manifest/) und dem Selbstverständnis des Netzwerks für gute Arbeit in der Wissenschaft

(http://mittelbau.net/selbstverständnis-2/) an und fordert eine substantielle Veränderung der Beschäftigungssituation im Mittelbau an unserer Universität.

Die MULE setzt sich daher mit folgenden Kernpunkten auseinander:

  1. Promotionsphase besser absichern und strukturieren
  2. Daueraufgaben mit Dauerstellen
  3. Prekäre durch reguläre Beschäftigung ersetzen
  4. Weiterentwicklung der demokratischen Strukuren der Hochschuleinrichtungen
  5. Forschung, Lehre und Verwaltungsaufgaben auf Funktionsstellen strukturieren
  6. Maßnahmen der Gleichstellung, Familienförderung und beruflichen Inklusion verankern
  7. Universität bedarfsgerecht ausbauen:   Erhöhung der Grundfinanzierung von Universitäten, Entfristung auch auf Drittmittelbasis 8. alle Beschäftigungsverhältnisse tarifvertraglich aushandeln

Diese Punkte wollen wir bei der Vollversammlung vorstellen und andiskutieren.

 

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